Angesehen werden
Geistlicher Impuls Januar 2024
von Ekkehart Bechinger, Direktor Geistliches Zentrum St. Peter
Angesehen werden
Es ist ein schöner und beliebter Brauch, dass wir uns zum Neuen Jahr gegenseitig Gutes, Schönes, Heilbringendes wünschen. Eine große Vielfalt an Segenstexten und Sprüchen steht uns dafür zur Verfügung.
In der Leseordnung zum Neujahrstag wird uns der aaronitische Segen vorgelesen und in Erinnerung gerufen. Er ist im Rang so etwas wie die „Mutter aller Segen“ und hat bei vielen kirchlichen Feiern seinen festen Platz.
„Gott segne dich und behüte dich. Er lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir zugeneigt. Gott wende dir sein Angesicht zu und schenke dir Frieden.“ (Num 6,22ff)
Gott spricht uns darin seine Beziehung zu, seine verlässliche Zuneigung, sein uns-anblicken, sein Licht, das unsere Wege erleuchtet. Auf dieses Ansehen Gottes dürfen wir bauen, in allem, was uns widerfährt, nicht nur im Guten, Schönen und Heilem, sondern genauso in den Erfahrungen von Leid, Krankheit und Gefahr.
Das Jahr ist nicht mehr ganz frisch. Die Segenswünsche sind vielleicht verhallt. Ich möchte Sie einladen, mit diesem Segen noch einmal für dieses Jahr zu bitten. Dabei dürfen Sie sehr bewusst an sich selbst und Menschen, denen Sie sich verbunden fühlen, denken und fragen:
Es ist ein schöner und beliebter Brauch, dass wir uns zum Neuen Jahr gegenseitig Gutes, Schönes, Heilbringendes wünschen. Eine große Vielfalt an Segenstexten und Sprüchen steht uns dafür zur Verfügung.
In der Leseordnung zum Neujahrstag wird uns der aaronitische Segen vorgelesen und in Erinnerung gerufen. Er ist im Rang so etwas wie die „Mutter aller Segen“ und hat bei vielen kirchlichen Feiern seinen festen Platz.
„Gott segne dich und behüte dich. Er lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir zugeneigt. Gott wende dir sein Angesicht zu und schenke dir Frieden.“ (Num 6,22ff)
Gott spricht uns darin seine Beziehung zu, seine verlässliche Zuneigung, sein uns-anblicken, sein Licht, das unsere Wege erleuchtet. Auf dieses Ansehen Gottes dürfen wir bauen, in allem, was uns widerfährt, nicht nur im Guten, Schönen und Heilem, sondern genauso in den Erfahrungen von Leid, Krankheit und Gefahr.
Das Jahr ist nicht mehr ganz frisch. Die Segenswünsche sind vielleicht verhallt. Ich möchte Sie einladen, mit diesem Segen noch einmal für dieses Jahr zu bitten. Dabei dürfen Sie sehr bewusst an sich selbst und Menschen, denen Sie sich verbunden fühlen, denken und fragen:
- Stehe ich in oder vor einer besonderen Situation oder einer Entscheidung, in der ich mir die Nähe Gottes wünsche?
- Welche Menschen fallen mir ein, denen ich diesen Segen besonders wünsche? Die des „von Gott gesehen werden“ besonders bedürfen?